Tag der offenen Tür

Zum Tag der offenen Tür lud die Gesamtschule Schwingbach am vergangenen Freitag ein. Dabei wollte sich die Schule so zeigen, „wie sie ist“. Dem vorausgegangen war nicht wie sonst eine Projektwoche, trotzdem sorgten die Schüler und Lehrer für ein abwechslungsreiches Programm. So trat die Schulband in den neuen Musikräumen auf, aber auch erstaunliche Experimente in den Räumlichkeiten der Chemie wurden durchgeführt. Dabei unternahmen die angehenden Chemiker eine kleine Weltreise, stellten Elefantenzahnpasta her und brachten das Feuer des Bunsenbrenners in verschiedensten Farben zum Leuchten. Standesgemäß entstand auch Schall und Rauch, bei der Explosion einer Sprengladung in einer Bergmine mussten sich die Zuschauer sogar die Ohren zuhalten.

Auch vom Unterricht an der Schule konnten sich die Besucher ein gutes Bild machen, denn einige der besten Abschlussprüfungen des laufenden Schuljahres wurden erneut präsentiert. Außerdem wurde das schönste Klassenzimmer ausgezeichnet, zudem sorgten die Schüler und die Cafeteria für das leibliche Wohl der Gäste. In einem Klassenzimmer hatte die Klasse 10d die Berliner Mauer mit dem Checkpoint Charlie aus Kartons quer durch den Raum nachgebaut und auf der Rückseite interessante historische Fakten zum Kalten Krieg zusammengestellt. Zudem gab es eine Tombola und einen kleinen Flohmarkt. Auch die Freiwillige Feuerwehr war vertreten, darüber hinaus führte der Sanitätsdienst vor, wie man im Ernstfall handeln müsste.

Besonders beeindruckend war neben dem Rahmenprogramm auch die durch den Umbau der vergangenen Jahre bedingte Veränderung der Schule. Insbesondere im Erdgeschoss ist die Pausenhalle mit der Mensa kaum wiederzuerkennen, was vor allem an der erst kürzlich eingeweihten Mediathek liegt. Ihr mussten die Musikräume weichen, die gleich nebenan untergebracht wurden. Die Schulleitung rund um Direktorin Monika Hundertmark betonte besonders die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Der Bau der Mediathek sei im Einvernehmen mit allen Beteiligten von Statten gegangen. „Nur der Name steht noch nicht fest,“ so die langjährige Bibliothekarin Brigitte Schwarz.