Verabschiedung der Abgänger

HÜTTENBERG (pan). Auch dieses Jahr wurden die Abgänger der Schwingbachschule in der Hüttenberger Sporthalle gebührend verabschiedet. Insgesamt 150 Schülerinnen und Schüler aus zwei Haupt-, zwei Real- und drei Gymnasialklassen verlassen nun nach sechs Jahren Mittelstufe die Rechtenbacher Gesamtschule. Die Schüler hatten dazu ein buntes Programm für die zahlreich erschienenen Eltern und Angehörigen vorbereitet. Die Schulband rundete die Veranstaltung mit fulminanten Einlagen ab. Schulleiterin Monika Hundertmark und die Vertreter der Eltern und des Fördervereins gaben den Abgängern wohlwollende, zurückblickende und zugleich zukunftsorientierte Worte für ihren weiteren Werdegang mit auf den Weg. Auch Bürgermeister Christof Heller überbrachte seine Grußworte. Zudem wurde den Jahrgangsbesten für ihre außergewöhnlichen Leistungen entsprechende Ehre zuteil.


In ihrer Rede zeigte sich die Schulleiterin stolz angesichts des Jahrgangs, der sich durch zahlreiche außergewöhnliche Jahre auszeichnete. Am Anfang des Schuljahres 2010/2011 hatte sie die meisten von ihnen mit den Worten „Wer will, der findet einen Weg! Wer nicht will, findet Gründe!“ begrüßt, was sich im Nachhinein betrachtet bestätigt habe. Das Engagement in der SV, Jugendparlament, Schulsanitätsdienst, Schulband, Theatergruppen, dem sportlichen Bereich und Austauschangeboten sei außergewöhnlich gewesen. Von den 150 Schülern werden im kommenden Jahr 57 eine gymnasiale Oberstufe, 33 ein berufliches Gymnasium und 18 eine Fachoberschule besuchen. Darüber hinaus geht der Weg für 27 Schülerinnen und Schüler in berufsvorbereitenden Lehrgängen oder in der Berufsfachschule weiter, während 15 direkt eine Ausbildung beginnen. „Diese Statistik zeigt, dass ihr wolltet, dass Ihr richtig gut seid,“ betonte Hundertmark. Auch bezüglich des reibungslosen Abschlussstreiches war sie voll des Lobes.


Der Rest des Ablaufs stand dann ganz im Zeichen der Schüler. Durch das Programm führten von Seiten der Schüler Tamara Nink, Aron Jung und Schulsprecherin Selina Reis. Von den Klassen gab es Gesangseinlagen und Dia-Shows zu bestaunen. Ein Klassenlehrer musste seine Schützlinge anhand von Kinderfotos erkennen. Zudem interpretierte eine Klasse das Märchen „Aschenputtel“ auf ihre eigene Art und Weise und sorgte damit für einige Erheiterung im Publikum. Zwischendurch überzeugte die Schulband mit professionellen Auftritten. Die Schulelternbeiratsvorsitzende Alexandra Karic gab den Abgängern ebenfalls noch einige Worte mit auf den Weg. „Nach der Schule ist mitten im Leben,“ drückte sie ihre Ermutigung für die jungen Erwachsenen aus.


Zu guter Letzt wurden die Jahrgangsbesten noch vom Fördervereinsvorsitzenden Mario Kuca geehrt. Mit einem Notendurchschnitt von 1,07 stach Charlotte van Laak (Klasse 10f) hervor und konnte sich darüber freuen, als Jahrgangsbeste verabschiedet zu werden. Neben ihr bekamen auch Yannis Jung (10e), Yannick Hollstein (10d), Niklas Kleinlercher (10c), Robert Bosch (10c), Kaspar Krauhausen (10b), Nicolas Gaul (10b), Luisa Paulus (9b), Emanuel Hemer (9a) und Ramon Befort (9a) einen Doktorhut für ihre vorzüglichen schulischen Leistungen aufgesetzt. Das Bild zeigt die geehrten Abgänger von links nach rechts gemeinsam mit Mario Kuca vom Förderverein.

 

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