Schwingbach macht sauber – Schule nimmt zum ersten Mal am "Sauberhaften Schulweg" teil

 

Dass kurz vor den großen Ferien in hessischen Schulen die Klassen- und Arbeitszimmer aufgeräumt werden, ist nichts Ungewöhnliches. Zum ersten Mal jedoch nahm jetzt die Gesamtschule Schwingbach auch an der Aktion "Sauberhafter Schulweg" der Hessischen Landesregierung teil. Seit über zehn Jahren schwärmen hessische Schülerinnen und Schüler am letzten Dienstag vor den verdienten Sommerferien aus, um am Schulort und in den umliegenden Herkunftsorten mal richtig sauberzumachen.

Mit Einmalhandschuhen, Greifern und blauen Säcken bewaffnet, begaben sich diesmal also auch Schwingbacher/innen der Jahrgänge 5 – 9 auf die Suche nach dem Müll in Rechtenbach, Hüttenberg, Reiskirchen, Volpertshausen und Weidenhausen. In kleinen Gruppen durchstreiften sie die einzelnen Ortsteile und ließen den gefundenen Unrat in den blauen Säcken verschwinden. Petrus sorgte mit gemäßigten Temperaturen für erträgliche Bedingungen und verordnete mit dem einen oder anderen kurzen Schauer manche willkommene Arbeitspause.

Die je nach Suchgebiet natürlich unterschiedlich prall gefüllten Säcke wurden dann zu vorher zwischen Schule und Gemeinde vereinbarten Sammelpunkten gebracht, wo sie gegen Mittag abgeholt wurden. Als Lohn blieb dann oft noch Zeit für einen Halt an der Eisdiele. Eine saubere Geschichte!

 

(Bericht & Fotos: Axel Cordes)

Girls-Day/ Boys Day am 27.04.2017 in Hüttenberg

Jugend-Berufsorientierung „Holzwerkstatt“

Schüler knüpfen erste Kontakte zur Arbeitswelt

 

Im Rahmen des jährlich stattfindenden „Boys/Girls Day“ hospitieren Schüler/innen in verschiedenen Berufs-und Tätigkeitsfeldern. Auch in diesem Jahr besuchten am 27. April wieder zwei Schüler die ehrenamtlich Tätigen in der Hüttenberger Seniorenwerkstatt, die über vielfältige und langjährige berufliche Erfahrungen verfügen. Die Jugendlichen lernten hierbei die Bearbeitung von Holz und den Umgang mit Nägeln und Schrauben kennen.

„Lernen in kleinen Schritten“ lautete das pädagogische Konzept  - ein einsatzbereiter Nistkasten war das handwerkliche Endprodukt.

Schon seit über zehn Jahren kooperiert die Hüttenberger Seniorenwerkstatt mit der Sozialarbeiterin an der Schwingbachschule, Frau Hartung-Beier von der Kreuznacher Diakonie. Die Zusammenarbeit war auch in diesem Jahr wieder ein Gewinn für alle Beteiligten. Erfreulicherweise brachten alle Jugendlichen, die sich zu der Aktion angemeldet hatten, die notwendigen Voraussetzungen für das Arbeiten in einer Werkstatt mit, nämlich Interesse, Pünktlichkeit und Verlässlichkeit. Die Schulleitung der Gesamtschule Schwingbach und die Gemeinde Hüttenberg bedanken sich bei allen Beteiligten für diese schöne Aktion.

 

 

 

 

Ein stolzes Ergebnis, das sich sehen lassen kann!

 

(Text & Foto: Axel Cordes)

Für Toleranz und seelische Fitness: "Verrückt? Na und!" in der Fit-und-gesund-Woche

Für Toleranz und seelische Fitness: "Verrückt? Na und!" in der Fit-und-gesund-Woche

 

Den Blick für das Leben schärfen – das ja bekanntlich außerhalb der Schule weitergeht – konnten während der letzten Fit-und-gesund-Woche erneut die Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen der Schwingbachschule.

Jeweils eine Klasse konnte an einem Projekttag, der den gesamten Unterrichtsvormittag umfasste, etwas für ihre seelische Fitness tun, indem sie sich unter dem trotzig klingenden Titel "Verrückt? Na und!" mit ihren Vorstellungen von psychisch kranken Menschen, aber auch mit Themen wie Glück und Krisen beschäftigte. Die Veranstaltung der Diakonie Lahn-Dill (Stephanus Werk) wurde von Kerstin Hartung-Beier (Kreuznacher Diakonie, Sozialarbeit an Schule) an die Schwingbachschule geholt und organisiert.

Mut zu machen – für die eigene Lebensplanung, für die Begegnung mit psychisch Kranken und eigene seelische Probleme – war das Hauptanliegen des Veranstaltungstages, an dessen Ende den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern auch das Gespräch mit Betroffenen angeboten wurde. Neues Wissen anzuhäufen, stand nicht im Mittelpunkt. Stattdessen ging es darum, Toleranz, Aufmerksamkeit, Achtsamkeit für die eigenen Gefühle und Bedürfnisse und die der Mitmenschen zu fördern.

Durchweg positive Rückmeldungen gab es sowohl von den durchführenden Teams als auch als auch von den Schülerinnen und Schülern, die sich auf bisher ungewohnte Weise mit dem Anderssein beschäftigt hatten.

 

(Text: Axel Cordes)