Sozialarbeit an der Gesamtschule Schwingbach

Sozialarbeit an der Gesamtschule Schwingbach

                                                          

Diplom Sozialarbeiterin, Konfliktberaterin

Kerstin Hartung- Beier

Weidenhäuser Str. 43

335625  Hüttenberg- Rechtenbach

Raum Sozialarbeit z. zt. Erdgeschoss

Tel.: 06441/ 9777-23

Mobil: 0151/ 1434579

 

e-mail:

kerstin.hartung-beier@kreuznacherdiakonie.de

kerstin.hartung-beier@gs-schwingbach-ldk.de

 

 

Sozialarbeit an Schulen

Als Bindeglied zwischen Schule und Jugendhilfe ergänzt die Sozialarbeit an Schulen die erzieherische und bildende Arbeit durch Konflikt und Krisenmanagement auf der einen und Prävention auf der anderen Seite. Dabei ist sie ein eigenständiges Arbeitsfeld, welches seine Angebote in Abstimmung mit der Schule gestaltet und sozialpädagogisch notwendige und sinnvolle Schwerpunkte setzt. Methoden der Arbeit sind: Einzelberatungen für Kinder und Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte; Gruppenangebote, Klassen- Jahrgangsprojekte und offene Anlaufstellen, sowie Elterninformationsveranstaltungen.

 

Frau Hartung-Beier ist – abgesehen von einer kurzen Unterbrechung- seit 2005 für die Sozialarbeit an der Schwingbachschule (SaS) in Trägerschaft der kreuznacher diakonie Haus Zoar tätig.

 

Neben den festen Kooperationspartnern (Gesamtschule Schwingbach, Gemeinde Hüttenberg, Kirchengemeinde Weidenhausen-Volpertshausen, CVJM Rechtenbach und kreuznacher diakonie existieren weitere zahlreiche projektbezogene Kooperationen.

 

Die Refinanzierung erfolgt durch den Lahn-Dill-Kreis mit jährlich 25.000 € und die Gemeinde Hüttenberg mit jährlich 10.000 €.

 

Sie finden den Raum der SaS aktuell im Erdgeschoß der Schule (vom Haupteingang ausgehend rechts, durch die 1. Glastür geradeaus, 2. Tür auf der rechten Seite).  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktuelle Angebote

 

 

Offene Tür

Während der Pausen besteht das Angebot der „offenen Tür“ im Raum Sozialarbeit. Dieses richtet sich zu unterschiedlichen Zeiten geschlechtergetrennt an Jungen oder Mädchen, welche sich mit anderen Kindern aktiv austauschen, zusammen spielen (Tischspiele) oder sich entspannen möchten.

Des Weiteren findet hierüber ein niedrigschwelliger Kontakt mit der Sozialarbeit statt, aus welchem ggf. weitere Gesprächstermine, Konfliktmoderationen oder ähnliches   resultieren können.

 

Gespräche, Beratungen/ Unterstützungen

Der Rahmen von Gesprächen bietet interessierten Schüler/-innen die Möglichkeit, sich in ruhiger und vom Schulalltag gelöster und entspannter Atmosphäre mit Frau Hartung-Beier auszutauschen. Sie können sich frei von Druck, Ängsten und ohne jegliche Bewertung bewegen und äußern. In schwierigen Situationen oder bei Konflikten wird gemeinsam mit den Schüler/-innen nach Lösungswegen gesucht.

 

Die Schüler/-innen können während der Pausen jederzeit einen persönlichen Termin mit Frau-Hartung-Beier vereinbaren. 

 

Darüber hinaus sind auch Eltern und Lehrkräfte herzlich eingeladen, sich –nach Terminvereinbarung- mit Frau Hartung-Beier, über die Lern- und Lebenswelten der Schüler/-innen auszutauschen.

 

Bildungs- und Teilhabepakt

Informationen bzgl. finanzieller Fördermöglichkeiten durch das Bildungs- und Teilhabepaket (Anträge auf Lernförderung, Zuschüsse für Klassenfahrten, etc.).

 

 

Einzelarbeit mit Mädchen und Jungen in enger Zusammenarbeit mit Eltern und Lehrkräften

Die Zusammenarbeit mit Schüler/-innen, Eltern und Lehrkräften orientiert sich an deren Bedürfnissen und betreffen die Lebenswelten der beteiligten Schüler/-innen (Probleme mit dem Lernstoff, Missverständnisse mit anderen Schüler/-innen, Eltern, Lehrkräften, die virtuellen Lebenswelten, Sucht, Partnerschaft, Liebe, Tod und Trauer etc.).

 

Bei speziellen Unterstützungsbedarfen erfolgt auf Wunsch eine Vermittlung an weiterführende externe Beratungsangebote.

 

Konfliktbearbeitung –„ no blame approach“

Die Vermittlung in Konflikten unter Schüler/-innen, mit dem Ziel denjenigen die Türen zu öffnen, die außerhalb der Gruppe stehen und der Gruppe wieder angehören wollen, ist eines der wichtigsten Ziele der SaS.

Ausgrenzungen wird so vorgebeugt bzw. entgegengewirkt. Frei von Sanktionen oder Strafen werden Konflikte in Klassen, zwischen Schüler/-innen, Schüler/-innen/Eltern oder Schüler/-innen/Lehrern angemessen mit den Beteiligten aufgearbeitet.

Klassentraining/ Soziales Lernen

Das Angebot unterstützt die Schüler/-innen dabei Entwicklungsschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten abzubauen und neue Konfliktlösungswege zu entdecken.

 

Durch gemeinsame Aktivitäten, sowie durch Kooperations- und Vertrauensspiele werden Teamfähigkeit und Vertrauen in sich selbst und andere aufgebaut und gefestigt.

Die Schüler/-innen erlernen spielerisch die Einhaltung von Regeln.

Verhaltensweisen werden im Rahmen von Gruppenreflexionsgesprächen hinterfragt und Alternativen aufgezeigt. Die Schüler/-innen erlernen, dass durch unausgesprochene Gefühle und Bedürfnisse Wut und Zorn entstehen können, welche dann häufig zu Konflikten unter Mitschülern führen. Krisensituationen werden ggf. mittels Rollenspielen aufgearbeitet.

 

Offener Mädchentreff (in Planung – Aushänge beachten)

Interessierte Mädchen der Jahrgangsstufen 5 – 7 können hier kreative, gestalterische, sportliche und musische Aktivitäten gemeinsam planen und durchführen und hierbei mit Frau Hartung-Beier ins Gespräch kommen.   

 

 

weitere Klassenangebote und Projekte

 

  1. "verrückt?!! na und?....“  für alle 9er Abschlussklassen

Sensibilisierung im Umgang mit dem "anders sein“, Umgang mit psychischen Erkrankungen. Unterstützung beim Lernen und Umgang mit Toleranz, Achtung und Wertschätzung gegenüber sich selbst und anderen.

(geplant für die Fit und Gesundwoche, im Februar 2016)

 

  1. Sensibilisierung im Umgang mit den sozialen Netzwerken wie Facebook und what`s app für die Jahrgänge 5 und 6, bzw. auf Wunsch für den Jahrgang 7.

(geplant für die Fit und Gesundwoche, im Februar 2016)

 

  1. Elterninformationsabend zum Thema Umgang mit Smartphones.

(in Planung)

 

 

 

Einladung app-gelenkt - 8. Juni 2016

2016_06_Einladung_app-gelenkt.pdf

Wichtige Information zur Sozialarbeit an der GSS finden Sie in dem PDF-Dokument

13_11_08_Homepage_SaS_aktuell_doc.pdf

Girls-Day/ Boys Day 2013 in Hüttenberg Jugend-Berufsorientierung „Ich kenne mich aus!“

11 Jugendliche knüpfen erste Kontakte zur Berufs- und Arbeitswelt 

In der Hüttenberger Seniorenwerkstatt sind viele berufliche Erfahrungen versammelt. Die Seniorinnen und Senioren unterstützten 6 Jungen und 5 Mädchen am 25.April 2013, dem bundesweiten Boys und Girls Day, beim Kennenlernen von handwerklichen Berufsfeldern, um sich auf ihre ganz persönliche Zukunft vorzubereiten. Die Mädchen beschäftigten sich mit Holz- und Metallbearbeitung. Die Jungen übten den Umgang mit einer Nähmaschine, wie das Einfädeln eines Fadens, das Nähen einer geraden Naht, das Häkeln von Luft- und festen Maschen, sowie das Annähen eines Hosenknopfes. 

„Lernen in kleinen Schritten“, Lernen von Lebenskompetenzen, die später einmal im eigenen Leben angewandt werden können, so lautete das pädagogische Konzept. Endprodukt bei den Mädchen war ein einsatzbereites Insektenhotel und bei den Jungen eine selbst gehäkelte oder genähte Handytasche.

5 Jugendliche bei der Bereitschaftspolizei in Lich

Im 10. Jahr in Folge besuchten Jugendliche die Bereitschaftspolizei in Lich. Dort lernten diesmal 4 Mädchen und 1 Junge den bis vor 20 Jahren noch traditionellen Männerberuf kennen. Mit dem Vortrag „Frauen bei der Polizei“ startete die Aktion.

Anschließend berichtete eine junge Polizistin, wie man einen Gesuchten durch Spurensuche erkennen kann.

Seit 3 Jahren stellt eine Pferdezahnärztin aus Cleeberg 2 Praktikumsplätze zur Verfügung. Da dieser Beruf selten ist freuen wir uns besonders über dieses Angebot. Die Jugendlichen beschäftigten sich dort einen ganzen Tag lang mit dem Gebiss- und Zahnpflege am Pferd.

Die Lebenshilfe in Wetzlar stellte erstmals einem Jugendlichen einen Platz im Kindergarten zur Verfügung. So konnte ein Junge den traditionell weiblich besetzten Beruf der Erzieherin kennenlernen.

Über die beruflichen Eindrücke hinaus lernten die Kids sogenannte „soft skills“, also das frühe Aufstehen, das Organisieren der eigenen Anfahrt, dass pünktliche Erscheinen zu einem verabredeten Termin. Wie wichtig es ist, höflich und freundlich zu sein und dass man sich benehmen und interessiert sein sollte, um sich in der Berufs- und Arbeitswelt zurechtzufinden, wussten eigentlich alle von ihren Eltern.

"Wir kochen alle nur mit Wasser." Stress-Informationsabend für Kinder, Eltern, Lehrkräfte und Jugendliche

"Stress lass nach!" Unter diesem Motto erlebten am 11. April 2013 40 Zuhörer und Zuhörerinnen in der Aula der Schwingbachschule einen interessanten Informationsabend, zu dem Kerstin Hartung-Beier von der Sozialarbeit an Schulen/Kreuznacher Diakonie und die Schwingbachschule mit der Schule für Erziehungshilfe und der Gemeinde Hüttenberg eingeladen hatten. Die kompetent und lebensnah auftretende Beraterin und Referentin Petra Walter von der Praxis für ganzheitliches Gesundheits-und Stress-Management erläuterte einige Facetten dieser „Zivilisationskrankheit“, die – wie schon der Kreis der Eingeladenen zeigte –  alle Altersgruppen betrifft. So konnte Seminarleiterin Walter Lösungen aufzeigen, die für alle Anwesenden nachvollziehbar waren. Eine „Geheimwaffe“ gegen Stress sei beispielsweise das Lachen! Neben einigen Zahlen verdeutlichte sie die anthropologische Herkunft von Stresserscheinungen – schon Urzeitmenschen kannten ihn. Um einen richtig guten Umgang mit Stress zu erreichen und den Alltag lebensfroher zu gestalten, empfahl die Referentin kleine Kniffe. Besonders diskutiert wurden noch lange nach Ende der Veranstaltung z.B. die „kleinen Zettel“: Merkzettel, Aufgabenzettel, „lästige“ Aufgabenzettel und ein liebevoller Umgang miteinander in Familie, Kollegium oder Klasse bei der Erledigung der vielen kleinen Aufgaben, die wir täglich gemeinsam erfüllen müssen.

Die Veranstalter freuten sich sehr über die aktive Teilnahme und planen weitere Veranstaltungen zu Fragen, die uns unter den Nägeln brennen. Resümee einer Besucherin: „Wir kochen alle nur mit Wasser! Miteinander ins Gespräch kommen und Tipps austauschen dient dem Einzelnen und der Gemeinschaft.“

Girls-/Boys-Day - 6 Jungen in der Seniorenwerkstatt