Erstmals englisches Theater in der Schwingbach-Aula

"Treasure Hunt" mit 151 begeisterten Schülerinnen und Schülern

Zum ersten Mal wurde die noch junge Aula der Gesamtschule Schwingbach jetzt für eine Theateraufführung in englischer Sprache genutzt und somit eine lieb gewonnene Tradition des Fachbereichs Englisch wieder aufgenommen. 151 Schülerinnen und Schüler, hauptsächlich aus dem siebten Jahrgang, hatten kurz nach den Herbstferien das Vergnügen, Englisch von "richtigen" Muttersprachlern auf höchst unterhaltsame Weise zu hören – und zu sehen.

"Treasure Hunt" (Schatzsuche) hieß das gut einstündige Zweipersonenstück von "theatre-at-school", das durch etliche schöne Gesangseinlagen zum Musical wurde.

Die Schatzsuche findet im Nationalpark des nordenglischen Lake District statt, wohin Joe und Becky mit ihrer Klasse aus London fahren – leider ohne Handy und sonstige moderne Annehmlichkeiten. Natürlich haben sie auf solcherlei Naturnähe gar keine Lust, aber dann will Joe die Schatzsuche doch allein gewinnen und verrät seine Teampartnerin Becky…

Mit authentischem, aber immer gut verständlichem Englisch sowie ihrer ausdrucksvollen Körpersprache stellten Joe Carter (Joe) und Mary Ann Wall (Becky) sicher, dass alle im Publikum der Handlung bis zum Happy Ending leicht folgen konnten. Obendrein fanden sich dann noch vier von ihnen Schilder haltend mit den Darstellern auf der Bühne wieder.

Nach dem Theaterstück bekamen die Schülerinnen und Schüler dann noch Gelegenheit, den Akteuren Fragen zu stellen – wohin sie regen Gebrauch machten, und natürlich alles auf Englisch.

 

(Text & Fotos: Axel Cordes)

Whitstable, London und noch mehr: Zweite Reise nach England war ein voller Erfolg

Bereits zum zweiten Mal besuchten 45 Siebtklässler/innen der Schwingbachschule in der zweiten Woche nach den Sommerferien das beschauliche 30000-Einwohner-Städtchen Whitstable an der Nordküste der englischen Grafschaft Kent – und das bei bestem Wetter.

Die Schüler waren von Sonntagabend bis Freitagmorgen jeweils zu zweit oder zu dritt bei sorgfältig ausgewählten Gastfamilien untergebracht und lernten so englische Häuser, Betten, Mahlzeiten und vieles mehr kennen, das sie bisher nur in den Lehrbüchern gesehen hatten. Und ganz nebenbei musste natürlich auch viel Englisch gesprochen werden.

Christina Reile-Link hatte wiederum den Kontakt zu dem Marburger Ex-Kollegen Jochen Hauck hergestellt, der diese Englandreisen seit vielen Jahren erfolgreich organisiert, und mit ihm die Details der Reise über den Ärmelkanal geplant.

Anders als im letzten Jahr fuhren die Schülerinnen und Schüler mit ihren begleitenden Lehrkräften (neben Frau Reile-Link: Frau Paal, Herr Merz und Herr Cordes) im olympischen Jahr zweimal in das nahe gelegene London. Vom Greenwich Observatory mit dem Nullmeridian hatten sie einen tollen Blick über das olympische Reitstadion bis hin zum Leichtathletikstadion, und hinter den königlichen Horse Guards im Regierungsviertel Whitehall konnten sie noch den Abbau der Beachvolleyball-Arena verfolgen. Der Besuch des Science Museum war sicher ein Höhepunkt – genauso wie ein bisschen Shopping auf der Oxford Street und etwas Freizeit am lebendigen Covent Garden mit seinen kleinen Läden, Ess-Ständen und Kleinkünstlerauftritten.

Sehr gut gefiel Schülern wie Lehrkräften der Besuch des Dover Castle – das die meisten Touristen nur vom Vorbeifahren auf der Durchreise kennen –, gefolgt von einem wunderschönen Spaziergang auf den berühmten White Cliffs of Dover – hoch über dem Wasser des Ärmelkanals – mit einem Leuchtturm als Ziel.

Nach einer langen, aber problemlosen Busfahrt kamen alle am Freitagabend wieder in Rechtenbach an und konnten am Wochenende die vielen bunten Eindrücke in Ruhe verarbeiten.